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Carlsburger Nachrichten
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Gedicht über die Carlsburg
 
Ne Freundin sagte eines Tages: "Wir fahren raus, ich zeig Dir was. Mein Vater hat es mal entdeckt, wir müssen suchen, es liegt versteckt."

Es war Oktober, es war kalt, wir gingen durch den nassen Wald um auf dem Hügel weiß und schön die Carlsburg durchs Geäst zu sehn. Ich war gespannt! Im Vorfeld schon erzählte sie mir viel davon.    Davon, dass man dort schöne Sachen erwerben kann, die Freude machen.

Die Küche dort sei ohne Frage ein Ziel für Sonntagsausflugstage.

Und in der Tat, der Eingang schon ist für des Wandrers Augen Lohn. Die vielen wunderbaren Dinge, von Vasen bis Serviettenringe, von Konfitüre, selbst gerührt, bis Mobiles, fest angeschnürt.

Und dann der Blick von der Terrasse ist wirklich seltene Spitzenklasse. Wie winzig klein der Ort sich schaut, als hätt ein Bastler ihn gebaut.

Nun öffnet man beherzt die Tür und ist gespannt, was kommt denn hier...??? ...zu Füßen liegt ein Katzentier!!! Lang im Entree sich hinzustrecken als könnte gar nichts es erschrecken, sagt dem Besucher vorher schon: "Ich bin hier die Attraktion!!! Ich genieße all den Trubel, wenn ich erscheine dann ist Jubel. Ich bin eine Katzendame, Miezi ist mein werter Name!"

Wenn die Huldigung vollendet, weil Miezi die Audienz beendet, der Besucher sich erhoben von dem Knien auf dem Boden, wird der Blick verwundert staunen, durch die Menge geht ein Raunen all der Dinge, die hier stehen. So was hat man nie gesehen.

Skulpturen, Bilder, Aschenbecher, Servietten, Glas und Seidenfächer, Kerzenhalter, Windgelichter, Porzellan und Froschgesichter, Schnitzereien, Übertöpfe, wunderschöne Katzenköpfe, Behälter, Kästchen, kleine Dosen, Öl von Kräutern und von Rosen, sogar an den Zimmerdecken, von Glocken bis Keramikschnecken, überall wohin man blickt sind mit Liebe und Geschick, auf Regalen und auf Tischen, Fensterbrettern und in Nischen all sie Sachen dekoriert, hingehängt, improvisiert. Das Ambiente weit und breit atmet hier Behaglichkeit.

Immer noch etwas benommen sind wir an unseren Tisch gekommen. Die Speisekarte ernst studiert, um Kalorien philosophiert, wir haben aber ungeniert den Eierkuchen annektiert. Ein Milchkaffee, natürlich doppelt, wurde dann noch angekoppelt.

Derart verwöhnt an Leib und Sinnen fühlt man sich pudelwohl hier drinnen, denn man hat es hier so friedlich und so kuschlich und gemütlich. Die Gäste werden aufgenommen, als würden sie zu Freunden kommen. Mit einem Vorsatz fuhr ich Heim: Das wird es nicht gewesen sein! Ich werde noch mal wiederkommen. Das habe ich mir vorgenommen.

Ich war noch viele Male dort an diesem magisch-schönen Ort, Begleitung wechselte den Reigen, denn das hier muss man allen zeigen.

Ob März, wenn erste Sonnenstrahlen auf die Terrasse Bilder malen, die Bäume zeigen grüne Spitzen und man kann schon im Freien sitzen, wenn Amsel, Drossel, Fink und Star zurückgekehrt, die Vogelschar.

Oder im Mai, wenn alles grün und ringsumher die Blumen blühen, wenn Raps, die weite gelbe Pracht, die Herfahrt zum Erlebnis macht, die Kerzen vom Kastanienbaum wieder herrlich anzuschaun.

Ob Sommers, wenn nach heißen Tagen die Großstadthast nicht zu ertragen, ich noch die Abendstimmung will in der Natur, wo es ganz still, mich noch nicht lockt das eigene Heim, muss es für mich die "Carlsburg" sein.

Wenn Maler Herbst in seinem Reiche vom Ahorn, Buche bis zur Eiche, verschwenderisch die Farbenpracht, die Wälder zum Ereignis macht. Die ersten kühlen Lüfte wehen, die Felder abgeerntet stehen.

Ob Winters, wenn es viel geschneit und alles trägt ein weißes Kleid, wenn man so richtig durchgefroren, der Frost kneift kräftig in die Ohren. Dann kehrt man auf der Carlsburg ein! Kann denn das Leben schöner sein?
 
Kurzum:
 
Ob es regnet wie aus Kannen, allein oder mit vielen Mannen, ob Sonnenschein, ob Mondenschimmer, ob trübe Tage, Sturmgewimmer, und sei es nur für ein, zwei Stunden, ein Ausflug hierher lohnt sich immer.

Hier könnte die Geschichte enden! Doch dabei darf es nicht bewenden, ich muss noch ein paar Worte sagen zu denen, die dies alles tragen. Zu denen, deren ganze Kraft tagtäglich erst "Die Carlsburg" schafft.

Ein Zauberkünstler, wunderbar treibt er sein Wesen, unsichtbar. Ein Labor ist sein Revier, wo aus Land- und Flussgetier, Wildgewächse, Gartenfrüchte, allerfeinste Tischgerichte. Da wird gegart, versüßt, gewürzt. Gehext, gezaubert und becirct? Denn wie soll man es anders sagen, wenn Leute von weit her gefahren, kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit, genießen jede Köstlichkeit. Ob herzhaft, süß, Nouvelle Cuisine, zaubern Thomas und sein Team, die Meister ihres Fachs, die Sachen, die unserem Gaumen Freude machen.

Doch hier ist noch viel mehr zu tun. Nach der Arbeit soll man ruh'n??? Das kennt man auf der Carlsburg nicht, bis zum Morgen brennt oft Licht. Wenn der Gast schon lieblich träumt wird hier erst noch aufgeräumt, abgewaschen, Töpfe scheuern, Dekorationen schnell erneuern, Ware aus dem Keller bringen und den Scheuerlappen schwingen, Heizen, wenn es draußen kalt, zwei Hunde wollen in den Wald, Rechnungen, Beschwerdebrief und der ganze Aktenmief Inventuren, kalkulieren, Zukunftspläne diskutieren, Künstlerverträge vorbereiten, das Internet hat auch noch Seiten um die man sich kümmern muss und morgen geht's von neuem los.

Kuchen rühren, Nüsse hacken, die Gäste woll'n es selbstgebacken, Geschenke-Messen recherchieren und nebenbei noch expandieren. Bauzeichnungen ausgeknobelt, geschraubt, gemauert und gehobelt. Und wenn alle Stränge reißen, Schnee und Frost den Weg vereisen, der Amtsschimmel mal wieder grinst, macht man, voll Wut, noch Winterdienst!

Dies alles schaffen Tag für Tag Menschen, die ich gerne mag, Menschen die zusammenstehen, weil sie ein Ziel vor Augen sehen. Verzichtbereitschaft, Engagement, Einfallsreichtum und Vision kaum Freizeit, lange Arbeitstage, Disziplin und auch Courage zahlten sich am Ende aus, man sieht es an dem schönen Haus. Und etwas noch blieb hier erhalten in Zeiten wo Gefühle kalten. Wärme und echte Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit. Die, von denen ich hier spreche, für die ich diese Lanze breche die mein Herz ganz schnell vereinnahmt, das ist die Familie Steinert.

Sie verdient sehr viel Respekt, weil sie nicht zurückgeschreckt auf dem Gebiet der Unterhaltung, der Dekoration und der Verwaltung, der Bedienung, Ausgestaltung, der Baukunst und der Werterhaltung, mit Handwerksarbeit sich befassen, Büroarbeit nicht liegen lassen und in vielen anderen Dingen es zur Perfektion zu bringen. Dies ist doppelt zu verbuchen, kommen sie doch aus Fremdberufen. Ganz klein hat man einst angefangen, ist Stück für Stück den Weg gegangen, Rückschläge verkraften, weiter gehen und: Das Ergebnis lässt sich sehen.

"Von nichts kommt nichts", der Volksmund sagt oder "Sich regen das bringt Segen." Darum stehen alle schon bereit, denn gleich ist wieder Öffnungszeit! Die Gäste stehen auf der Schwelle, Chris und Lutz sind auch zur Stelle, Thomas flink Gemüse schnitzt, Andreas um die Ecken flitzt, Ingelore freundlich lächelt, Peti sich schon Luft zufächelt, das Personal Tabletts jongliert, hinter dem Tresen Pi regiert, lässt Würfel rollen ohne Ende, denn dafür gibt es hier Prozente, der Künstler singt mit schönsten Tönen, das Ohr der Hörer zu verwöhnen, die gut gespeist mit Gläserklingen noch manche Stunde hier verbringen, auch Miezi hat sich blicken lassen; - Vielleicht gibt's ja was abzufassen? Der Gast ins Auto sich geschwungen. Der Abend wieder ganz gelungen.

Diese kleine Geschichte widmet Euch mit Bewunderung und Respekt Eure Freundin Burgi

Berlin, im Januar 2002
 
 
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